Zurück zu den Anleitungen

Wie der Cost Cap funktioniert (Ausgabenobergrenze)

Der Höchstbetrag, den Sie pro Lead in Anzeigen ausgeben können und dabei rentabel bleiben — berechnet aus Lead-Wert × Genehmigungsrate × ROI. Gilt für Network- und Lieferantenangebote.

Aktualisiert am 19. Juni 2026


Der Cost Cap ist der Höchstbetrag, den Sie pro Lead in Anzeigen ausgeben können, ohne die Rentabilität zu verlieren. RoyLead berechnet ihn für Sie bei jedem Angebot, damit Sie sofort wissen, ob Sie zu viel ausgeben oder noch Spielraum zum Skalieren haben.

Wofür er da ist

Wenn Sie Kampagnen schalten, stellt sich immer dieselbe Frage: "Wie weit kann ich die Ausgaben treiben, ohne Verlust zu machen?". Der Cost Cap beantwortet sie mit einer präzisen Obergrenze und vergleicht sie mit dem, was Sie tatsächlich zahlen (Ihrem CPA) — als Ampel in Grün, Gelb oder Rot.

Wie er berechnet wird

Die zugrunde liegende Logik ist einfach:

Cap = Lead-Wert × Genehmigungsrate ÷ (1 + Ziel-ROI)

Drei Zutaten:

  • Lead-Wert — was Sie verdienen, wenn ein Lead konvertiert.
  • Genehmigungsrate — wie viele Leads im Schnitt tatsächlich konvertieren.
  • Ziel-ROI — die Marge, die Sie behalten wollen (z. B. 30 % = 0,30).

💡 Einfach gesagt: Sie nehmen den Wert eines Leads, "skalieren" ihn danach, wie viele tatsächlich konvertieren, und behalten die Gewinnmarge, die Sie festgelegt haben. Was übrig bleibt, ist der Höchstbetrag, den Sie pro Lead in Anzeigen ausgeben können.

Warum "× Genehmigungsrate"

Das ist der entscheidende Punkt. Nicht jeder Lead zahlt sich aus. Sie zahlen für Anzeigen bei jedem Lead, den Sie generieren, verdienen aber nur an den genehmigten (oder zugestellten). Deshalb muss der Wert um die Genehmigungsrate "verdünnt" werden.

Beispiel: Ein Lead ist 20 € wert, aber nur 1 von 2 konvertiert (50 % Genehmigung) → der durchschnittliche Wert pro generiertem Lead liegt bei 10 €, nicht bei 20 €. Dort setzt der Cap an.

Externes Network vs. Lieferant

Der Cap funktioniert bei beiden gleich — nur Wert und Rate ändern sich.

Externe Network-Angebote

  • Lead-Wert = der Payout, den das Network Ihnen pro genehmigtem Lead zahlt.
  • Rate = die Genehmigungsrate des Networks (bezahlte Leads ÷ beurteilte Leads).

Hier gibt es kein Produkt und keinen Versand: Sie verdienen einen festen Payout, ganz einfach.

Lieferantenangebote (Nachnahme-Lose)

  • Lead-Wert = die Nettomarge = Verkaufspreis − MwSt. − Produktkosten − Versand.
  • Rate = die Lieferquote (Bestellungen zahlen sich bei Zustellung aus, nicht bei einem Network-Verdikt).
  • Zusätzlich werden die Kosten des KI-Bestätigungsanrufs abgezogen (wenn Sie ihn nutzen).

💳 Was mitgerechnet wird und was nicht (Lieferantenangebote) Mitgerechnet: Produktkosten, MwSt., Versand, Kosten des KI-Anrufs — die direkten Kosten dieser Bestellung. Nicht mitgerechnet: die Provision an den Media Buyer (sie ist eine Gewinnteilung, keine Produktkosten) und Fixkosten (Miete, Nebenkosten). Die Werbeausgaben werden NICHT abgezogen: genau das ist es, was der Cap berechnet.

Die Ampel: Geben Sie gut aus?

RoyLead vergleicht Ihren realen CPA (Werbeausgaben ÷ Leads) mit dem Cap:

  • 🟢 Grün — Sie zahlen unter der Obergrenze: rentabel, Spielraum zum Skalieren.
  • 🟡 Gelb — nah am Limit: Vorsicht.
  • 🔴 Rot — Sie zahlen über der Obergrenze: Diese Leads fressen Ihre Marge auf.

Szenarien und regelbarer ROI

Jeder Cap zeigt drei fertige Szenarien — Aggressiv, Normal, Konservativ — die drei Ziel-ROI-Stufen entsprechen. Normal ist die Standardempfehlung. Mit dem ROI-Regler können Sie die Marge, die Sie behalten wollen, erhöhen oder senken und sehen, wie sich die Obergrenze in Echtzeit verschiebt.

Der Cost Cap eines Angebots: die drei Szenarien (Aggressiv/Normal/Konservativ) mit der Ampel, dem ROI-Regler und dem maximalen CPL, dazu die Obergrenzen pro Click und pro 1.000 Impressionen
Der Cost Cap eines Angebots: die drei Szenarien (Aggressiv/Normal/Konservativ) mit der Ampel, dem ROI-Regler und dem maximalen CPL, dazu die Obergrenzen pro Click und pro 1.000 Impressionen

📌 Der Cap justiert sich selbst nach: Bei wenigen Leads stützt er sich auf einen Referenzwert (Benchmark); je mehr Ergebnisse sich ansammeln, desto mehr übernimmt Ihre reale Rate. Mehr Daten = eine genauere Schätzung.

Menge (1x / 2x / 3x) — nur Lieferanten

Bei Lieferantenangeboten ist die im Cap verwendete Marge der gewichtete Durchschnitt über den realen Mix der verkauften Mengen (1, 2 oder 3 Stück): Wenn Sie häufig Mehrfachbestellungen verkaufen, berücksichtigt die Obergrenze das, statt beim Einzelstück stehen zu bleiben.

Wo Sie ihn finden

  • Bei Lieferanten- und externen Network-Angeboten, neben jedem Angebot.
  • In der Detailansicht der Analytik je Angebot/Landing Page.

Zur Analytik Externe Network-Angebote

Bereit, das umzusetzen?

Erstell dein RoyLead-Konto und leg in wenigen Minuten los.

Kostenlos starten